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PCS - Beispiel einer Prozess-Automation

Beispiel Pharma
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Automationen in der Pharmaindustrie


  1. Prozessleitsystem für die Pharmaproduktion
    mit Materialfluss Management System
  2. Die Aufgaben
  3. Materialfluss-Überwachung - Prozessdatenverwaltung
  4. Systeme und Sprachen

Prozessleitsystem für die Pharmaproduktion
mit Materialfluss Management System
Zusammenfassung

Im Rahmen der FDA konformen Qualifizierung von Anlagen wird gefordert, die pharmazeutischen Produktionsprozesse möglichst lückenlos zu dokumentieren.

Die in diesem Zusammenhang an einen Mahl- und Mischbetrieb gestellten Aufgaben haben wir für unseren Kunden hinsichtlich der Automatisierung gelöst.

SYSTAG betreute das Gesamtprojekt von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme, Schulung und Validierung.

Beispiel eines (Ex)-Terminals

Die Automatisierung der Anlage ist vollständig wartungsfrei und zuverlässig. Nachfolgend beschreiben wir, wie die Teilaufgaben (z.B. Rezepturerstellung, Material-Eingangskontrolle oder Datenarchivierung) und mit welchen Mitteln gelöst wurden.


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Die Aufgaben
Zusammenfassung
Zur Lösung der gestellten Aufgaben haben wir ein Konzept erstellt, welches nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich den optimalen Weg beschreitet. Dabei konnten wir von unseren Erfahrungen in der Programmierung von Leitsystemen, der Entwicklung von Mikroprozessorsystemen sowie der Konzeption von Datenbanken und Netzwerken profitieren.

Nicht immer war die, vom Stand der Technik her gesehen, naheliegendste Lösung für die hier aufgelisteten Problemstellungen auch die beste.

Eingangsware mit Barcodeleser erfassen, Gewichtsangaben überprüfen und Eingangsprotokoll erstellen
Disponieren der Eingangsware für die Produktion
Erstellen von Barecodeetiketten zur Kennzeichnung der Zwischenprodukte
Registrieren der Prozessdaten und protokollieren aller qualitätsrelevanten Parameter
Identifizieren des Bedienungspersonals; prüfen der Zugriffsberechtigung
Überprüfen der eingesetzten Behälter - «richtige Ware am richtigen Ort?»
Visualisieren des Anlagenzustandes
Das System vor unbefugten Eingriffen schützen
Dokumentation und Langzeitarchivierung aller Prozessdaten


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Materialfluss-Überwachung - Prozessdatenverwaltung
Auf dieser Anlage zum Sieben, Mahlen und Mischen von Wirkstoffen werden pro Jahr ca. 1000 Batches gefahren. Dabei werden rund 100 verschiedene Produkte unterschiedlicher Herkunft verarbeitet. Diese müssen identifiziert und registriert werden. Am Eingang jeder Anlage wird mittels Barcodeleser überprüft, ob die im Rezept definierte Ware verwendet wird. Ebenso wird der am Ausgang verwendete Behälter etikettiert und überprüft.

Weitere technische Daten dieser Anlage sind:

  • 11 Sieb-, Mahl- und Mischanlagen
  • 9 Abfüllanlagen
  • 15 SPS Siemens S5 115-U zum Steuern der Anlagen
  • 6 Waagen zur Abfülldosierung
  • 1 Waage zur Überprüfung der Eingangsware
  • 2 Barcode-Drucker

Alle Daten, wie Rezepturen, Behälter, Produkt- und Anlagenzustände, Prozessdaten, Alarmmeldungen, etc. werden laufend in einer Datenbank abgelegt. Mittels Formularen und Berichten können die Informationen abgerufen, ausgedruckt und archiviert werden.

  • Software: FIX DMACS V 5.1, MS-Access V2.0 und MS-Visual-Basic
  • PLS mit 1000 Ein-/Ausgabe Datenpunkten, 60 View-Bildern; Datenbank mit rund 30 Tabellen; FIX DMACS SCADA Node und Manager View Node.


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Systeme und Sprachen

Um den Validierungsaufwand zu optimieren, wurden bei der Realisierung dieser Anlage folgende Kriterien festgelegt:

  • Betriebssysteme, Tools und Programmiersprachen wurden eingesetzt, welche bereits in validierten Systemen angewendet werden
  • Möglichst viele Aufgaben wurden durch käufliche, qualifizierte Tools erledigt
  • Die Entwicklungs- und Anlagedokumentation wurde nach internen Richtlinien des Anlagenbetreibers erstellt
  • Für jede Teilaufgabe wurde ein Testplan erstellt, nach welchem Betreiber und Hersteller gemeinsam die Funktionen überprüfen

Als Software-Komponenten wurden die Prozessleitsoftware FIX DMACS von Intellution, Visual-Basic sowie MS-Access von Microsoft für die Datenverwaltung eingesetzt. Als Betriebssystem bot sich Windows for Workgroup von Microsoft aufgrund seiner Bedienerfreundlichkeit und aus Kompatibilitätsgründen zur Produktionsüberwachung an.


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